Möllner Rede im HAU: Unbeugsam im Exil

Die Möllner Rede in Berlin wurde am 19.11. von der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano gehalten. Sie erinnert an den rassistischen Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Mölln.

Die Familien Arslan, Yilmaz, Bektaş, Taşköprü, Bejarano und Freunde von Oury Jalloh gemeinsam auf der Bühne des HAU
Die Familien Arslan, Yilmaz, Bektaş, Taşköprü, Bejarano und Freunde von Oury Jalloh gemeinsam auf der Bühne des HAU. Foto: Perinelli

 

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Die Möllner Rede im Exil im Berliner Theater Hebbel am Ufer wurde am 19.11. von der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano gehalten. Sie erinnert an den rassistischen Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Mölln, bei dem am 23. November 1992 — vor 25 Jahren — die 51jährige Bahide Arslan, die 10jährige Yeliz Arslan sowie die 14jährige Ayşe Yilmaz ums Leben kamen.

Anwesend bei der Gedenkveranstaltung im HAU waren die Familien Arslan, Yilmaz, Bektaş, Taşköprü, Bejarano sowie Freunde von Oury Jalloh. Zusammen haben sie gezeigt, wie stark die gemeinsame Solidarität sein kann.

Wir verlinken hier einen Beitrag des Antifra*-Blogs:

Möllner Rede im Exil 2017

Bild: Perinelli